Hygienekonzept

(Stand 06.07.2020)

Der Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder und Gäste steht über allem. Wir nehmen daher die Einhaltung aller Regeln, die uns in dieser Zeit hinsichtlich der Hygienemaßnahmen im Allgemeinen und für unsere Sportart im Besonderen vorgegeben werden, sehr ernst um einen bestmöglichen Schutz vor Ansteckung zu gewährleisten.

Dabei ist gesunder Menschenverstand und Pragmatismus gefragt, vor allem aber die Mitarbeit eines jeden Einzelnen. Eine Ansteckungsgefahr kann nur minimiert, aber nicht vollständig ausgeschlossen werden. Jeder ist für sich selbst und für andere verantwortlich bei der Einschätzung von Risiken und des aktuellen persönlichen Gesundheitszustandes.

Die behördlichen Verfügungen sind zu beachten und einzuhalten. An ihnen müssen sich der Sport und der Verein streng orientieren. Für uns gilt es nun, unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten und Strukturen Lösungen zu finden und umzusetzen.

Der TTC Herxheim behält sich vor, Personen vom Trainingsbetrieb auszuschließen, sofern sie die beschriebenen Maßnahmen nicht einhalten. Bei Verstößen, die Bußgelder für den Verein zur Folge haben, werden diese vom Verursacher bzw. dessen gesetzl. Vertreter eingefordert.

Das Konzept wird bei Bedarf an die jeweils aktuellen Vorgaben angepasst.

Diesem Hygiene-Konzept liegen zugrunde:

  • „Hygieneplan für öffentliche Einrichtungen“ der Verbandsgemeinde Herxheim vom 24.06.2020, basierend auf der
  • „10. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (10. CoBeLVO)“ vom 19. Juni 2020 sowie dem
  • „Hygienekonzept für den Sport im Innenbereich“ des Landes RLP vom 18.06.2020
  • „COVID 19-Schutz-und Handlungskonzept für den Tischtennissport in Deutschland“ des DTTB vom 26.Mai 2020

Hygienebeauftrage sind:
Hauptverantwortlich: Martin Kern
Vertretungsverantwortlich: Anne Hesselschwerdt
Kontakt: hygiene(at)ttc-herxheim.de

Anmerkung: Sobald der Wettkampfbetrieb wieder möglich ist, gelten die folgenden Angaben entsprechend.

Gesundheitszustand

  • Nur symptomfreie Personen dürfen sich in der Sportstätte aufhalten. Wer Symptome für akute Atemwegserkrankungen wie Husten, Fieber, Muskelschmerzen, Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns, Durchfall oder Übelkeit aufweist, darf die Sportstätte nicht betreten.
    Weisen andere im selben Haushalt lebende Personen o.g. Symptome auf, sollte ebenfalls auf eine Teilnahme verzichtet werden.
  • Bei positivem Test auf das Coronavirus im eigenen Haushalt ist eine Teilnahme am Training für mindestens 4 Wochen untersagt.
  • Personen, die einer Covid-19-Risikogruppe angehören, müssen die erforderliche Risikoabwägung, ob sie am Training teilnehmen, selbst bzw. nach Konsultation eines Arztes treffen. Dies gilt ebenso für Personen mit Angehörigen in Risikogruppen.
    Als Risikogruppe gelten lt. Robert Koch-Institut (RKI) Personen, die älter als 50 Jahre sind und/oder Vorerkrankungen wie beispielsweise Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen der Atemwege, der Leber und/oder der Niere sowie Krebserkrankungen vorweisen.

Grundsätze

  • Die Teilnahme am Training ist freiwillig und erfolgt auf eigene Gefahr; der Verein übernimmt keinerlei Haftung.
  • Von jedem Trainingsteilnehmer (bzw. den Erziehungsberechtigten) wird eine einmalige Bestätigung benötigt, in der er das jeweils aktuelle Hygienekonzept und die damit verbundenen Auflagen anerkennt sowie seine aktuellen Kontaktdaten angibt. <Link: Einverständniserklärung>
  • Es gelten allgemeine Hygienemaßnahmen, Husten- und Nies-Etikette sowie Maßnahmen zur Abstandswahrung.
  • Die Teilnehmer waschen sich vor und direkt nach der Trainingseinheit die Hände. Alternativ können die Hände mit Desinfektionsmittel behandelt werden.
  • Es werden keine körperlichen Begrüßungsrituale durchgeführt (zum Beispiel Händedruck, Abklatschen, Umarmungen).
  • Getränke werden in eigenen Getränkeflaschen, die zu Hause gefüllt wurden, mitgebracht.
  • Andere Bereiche als die Sporthalle und die direkten Wege dorthin dürfen nicht genutzt werden. Dies umfasst auch die Umkleideräume, Duschen, Regieraum sowie den Tribünenbereich.
  • Können die Hygienebeauftragten nicht selbst anwesend sein, ist für den Trainingstag eine Person („Hygieneaufsicht“) für die Umsetzung und Einhaltung der Hygienemaßnahmen verantwortlich. Die Hygieneaufsicht wird vorab vom Hygienebeauftragten benannt. Den Anweisungen der Verantwortlichen zur Nutzung der Sporthallen ist Folge zu leisten.
  • Um im Falle einer Infektion mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist eine gewissenhafte Dokumentation der Trainingsbeteiligung je Trainingseinheit zwingend erforderlich:
    • Jeder Teilnehmer meldet sich bis spätestens 18:00 Uhr des Vortages per Mail an hygiene(at)ttc-herxheim.de an. Die Anmeldung zum Training muss zwingend per Mail erfolgen – eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich. Aus den Anmeldungen wird ein Tischvergabeplan erstellt, der einzuhalten ist. Ohne vorherige Anmeldung können Spieler nicht bei der Vergabe der Trainingseinheiten berücksichtigt werden und dürfen die Halle nicht betreten.
    • Am Trainingstag wird die Anwesenheit durch die Hygieneaufsicht erfasst und die Spielerpaarungen dokumentiert.
    • Bei Rundenspielen ist eine Anmeldung zum Spieltag per Mail vorab NICHT erforderlich, da die Mannschaften feststehen und somit die Anzahl an Personen feststeht. Es reicht aus, dass sich jeder am Spieltag in die Teilnehmerliste einträgt. Dies gilt für unsere Gäste gleichermaßen. <Link: Einverständniserklärung Gäste>
    • Die Anwesenheitsliste wird am selben Abend nach Beendigung des Trainings beim Hygienebeauftragten abgegeben und wird dort unter Berücksichtigung der DSGVO für 4 Wochen + 1 Tag aufgehoben.
    • Sollte innerhalb von zwei Wochen nach der Teilnahme am Trainingsbetrieb eine Infektion oder der Kontakt zu einer infizierten Person festgestellt werden, so ist umgehend der Hygieneverantwortliche des TTC Herxheim zu informieren.
  • Desinfektions- und Reinigungsmittel werden vom Verein bzw. der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Von jedem Trainingsteilnehmer sind mitzubringen
    • Mund- und Nasenschutz
    • Handtuch
    • Kugelschreiber

Vorbereitung/Vor dem Training

  • Die Nutzung der Sporthalle ist ausschließlich zum Zwecke des Trainings erlaubt.
  • Die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten.
  • Alle Teilnehmer kommen bereits in Sportkleidung zum Training.
  • Beim Betreten und Verlassen der Halle wird auf die entsprechenden Kennzeichnungen der Türen sowie die Einbahnstraßenführung geachtet:
    • Zugang durch den regulären Eingang (Schulhof)
    • Verlassen der Halle durch die Notausgänge der Sporthalle
  • Vom Betreten der Sporthalle bis zum Beginn des eigentlichen Trainings ist die Mund- und Nasen-Bedeckung („Community-Masken“) zu tragen. Auch während dieser Zeit sowie bei einer evtl. Wartezeit vor der Sporthalle ist auf ausreichenden Abstand zu achten.
  • Die Halle darf nur von den Personen betreten werden, die aktiv am Training beteiligt sind. Eltern oder andere Begleitpersonen dürfen sich nicht in der Sporthalle aufhalten.
    Hierzu zählt ebenfalls der Tribünenbereich, der auch für Sportler gesperrt bleibt.
    Die Teilnahme am Training ist derzeit ausschließlich für Vereinsmitglieder möglich.
  • Die Trainingszeiten gestalten sich zunächst wie folgt:
    • 19:30 Hygieneaufsicht + Aufbauteam
    • 19:45 Einlass/Anmeldung
    • 20:00 Trainingsbeginn (Hallenzugang geschlossen)
    • 20:45 Stoßlüften
    • 21:30 Trainingsende (alle Spieler verlassen die Halle; Abbau und Reinigung durch eingeteilte Personen)
    • 21:50 Hallenschließung
  • Eine strikte Trennung in Erwachsene/Nachwuchs erfolgt bis auf weiteres nicht.
  • In jedem Training gibt es feste Paarungen, die Spielpartner werden innerhalb eines Trainings nicht getauscht.
  • Es können max. 4 Trainingsboxen je 1/3 Halle zur Verfügung gestellt werden. Der Aufbau der Tische und Spielboxen (ca. 5m x 10m) erfolgt vor Beginn der ersten Trainingseinheit durch den Hygieneverantwortlichen sowie vorab benannte Spieler dieser Einheit unter Berücksichtigung der erforderlichen Mindestabstände. Sie waschen sich vor und nach dem Aufbau der Tischtennistische und Abtrennungen die Hände.
  • Außerhalb der Trainingsboxen wird ein Bereich vorgesehen in dem die Sporttaschen unter Berücksichtigung des Mindestabstandes abgelegt werden können.

Während des Trainings

  • Während des gesamten Aufenthaltes in der Halle wird ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen eingehalten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss während des Trainings an der Platte NICHT getragen werden.
  • Alle Trainingsformen müssen unter der Voraussetzung der jeweils gültigen COVID 19-Schutz-und Handlungskonzept für den Tischtennissport in Deutschland des DTTB durchgeführt werden.
    • Vom Verantwortlichen werden 2 Bälle pro Tisch ausgegeben. Die Bälle werden nicht zwischen den Tischen ausgetauscht.
    • Es wird jeweils nur der eigene Schläger benutzt. Vereinseigene Schläger können derzeit nicht ausgegeben werden.
    • Kein Anhauchen des Balles, kein Abwischen des Handschweißes am Tisch.
    • Kein Doppel, Rundlauf oder Balleimertraining.
    • Es gibt keinen Seitenwechsel.
    • Trainer im Nachwuchstraining halten Abstand, tragen einen Mund-Nasen-Schutz und führen keine Bewegungskorrekturen/Hilfestellungen durch.

Nach dem Training

  • Nach jeder Trainingseinheit werden die Tischoberflächen, Tischsicherungen und die Tischkanten sowie die Bälle von den für den Abbau eingeteilten Personen gereinigt und
    sämtliche Kontaktflächen desinfiziert. Solche Flächen können insbesondere sein: Türgriffe, (Licht-)Schalter, Tische, Stühle, Bänke, Toilettenspülungen, Drückspüler, Wasserhähne, Handläufe usw.
  • Die Sporthalle muss NICHT gereinigt werden.
  • Der Abbau der Tische und Spielboxen erfolgt durch den Verantwortlichen sowie die zuvor benannten Spieler dieser Trainingseinheit.
  • Vor und nach dem Abbau der Tische und Umrandungen waschen sich die betroffenen Personen die Hände.
  • Die Nutzung von Duschen und Umkleiden ist derzeit nicht möglich.
  • Direkt nach dem Training wird die Sportstätte zügig verlassen.
  • Der Hygienebeauftragte erhält am gleichen Abend die Teilnehmerliste damit im Bedarfsfall eine Infektionskette nachverfolgt werden kann.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde ausschließlich die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.