TTC Erwachsene I – TV Offenbach-Queich I 9:4

Le Comeback
Sehnsüchtig wurde die Rückkehr eines Eckpfeilers der ersten Mannschaft erwartet, gegen Offenbach war es dann soweit. Daniel Klor ist wieder an der Platte zurück, nach 2 zehrenden Jahren Verletzungspause stampft er wieder auf, wie in in alten Zeiten. Klor, ein Tausendsassa, seine Produkte werden weltweit geschätzt. Denken Sie nur an den Schwimmbadbesuch. Wo wären wir ohne Klor im Wasser. Oder auch seinen wohlschmeckenden Verkaufsschlager, den Klorietta Cola-Mix, einfach gaumentastisch. Die Herxheimer starteten furios mit den Doppeln und gingen gegen die ersatzgeschwächten Offenbacher mit 3:0 in Führung. Kevin Hohlfeld brillierte mit griffigem Belag, er ist endlich davon abgekommen mit abgespieltem Equipment zu spielen und gewann sein Einzel mit 3:1 Sätzen. Hahnfeld und Behr ließen liegen, das Spielkonzept der Gegner war zu präzise auf ihre Schwachstellen ausgelegt. Leon Stahl und Rolf Malthaner waren beide wieder einmal in Hochform und punkteten äußerst elegant. Nun kam das Highlight des Abends, das Comeback des Daniel Klor. Hoch waren die Erwartungen, doch leider war der Gegner auch hierauf vorbereitet. Daniels schnelles Spiel wurde geschickt ausgeblockt und die Kraft seiner Attacken wurde wie beim Aikido gegen ihn gelenkt. Eine teuflisch durchdachte Finte, die dem Gegner den 3. Punkt bescherte. Kevin Hohlfeld machte ebenfalls das 2. Einzel klar, zum Bedauern der Fans ohne eine no-look Einlage.
Hahnfeld konnte auch im zweiten Einzel nicht punkten. Behr sorgte im Anschluss für Punkt 8 des Abends. Leon Stahl kämpfte sich durch sein 2. Match und holte den verdienten 9. Punkt nach Herxheim. Durch diesen Erfolg gelingt der ersten Mannschaft der Klassenerhalt der Bezirksoberliga Süd.

TSV Lambrecht I – TTC Erwachsene I 6:9

Primetime in Lambrecht
Gelungene Revanche zur 6:9 Niederlage der Vorrunde im wichtigsten Spiel der Rückrunde.
Die Partie war gefühlsgeladen, ging es doch für beide Mannesschaften um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Die Herxheimer belegten vor der Partie mit 3 Punkten Vorsprung den 8. Tabellenplatz. Trotz nicht favorisiertem Spielball (Joola Prime), weil er Behrs Noppengefahr drastisch verringert, kämpften sich die Herxheimer nach Rückstand besonnen in die Partie zurück. Nach den Doppeln lagen die Herxheimer 1:2 in Führung. Doch Lambrecht konterte mit 3 Siegen auf 4:2. Nun zündeten die Mittelfeld- und Heckturbos, Behr setzte willensstark die Duftmarke der Zuversicht, was für mächtigen Aufwind sorgte. Malthaner und Knobloch fühlten den positiven Hauch und punkteten souverän jeweils mit 3:0 Sätzen. Leider ging dem vorderen Paarkreuz der Herxheimer die Puste aus, beide Einzel gingen relativ klar verloren, Lambrecht schloss zum 6:6 auf. Mannschaftsgehirn Behr hatte noch Puste übrig und putzte den Kontrahenten mit 3:0 hinfort. Das sorgte wiederum für Aufwind, den Malthaner und Knobloch nutzten. Mit diesem Sieg positioniert sich Herxheims Premiumgilde auf einem 5. Tabellenplatz. Am Samstag den 07.03. kann die Mannschaft mit einem Sieg gegen Offenbach alles klar machen.

TTC Burrweiler II – TTC Erwachsene I 9:3

Mit legendärem Ersatzspieleraufgebot ging es nach Burrweiler. Es war syrreal, was an Spielerfahrung alleine schon durch Schultz Walter und Schultz Andreas an die Platte kam. Weiterhin die frisch gebackene Pfalzmeisterin ihrer Altersklasse Martha Strauß. Gegen eine stark aufgelegte Burrweilerer Mannschaft war kein Kraut gewachsen. Für den TTC punkteten das Doppel Hahnfeld/Behr und die beiden gleichen Kraftprotze je 1 Mal im Einzel.

TTC Erwachsene I – TTV Neustadt II 9:7

Sie beissen doch noch
Überraschender Erfolg nach starkem Fight der Herxheimer Premiumgilde. Der Angelweiher der Bezirksoberliga Süd schien für die Herxheimer bereits abgefischt, doch zeigte sich kurz vor der Aussichtslosigkeit nun doch noch ein kapitaler Punktekarpfen der mit viel Fleiß und Eifer an Land gezogen werden konnte. Wie so oft im Sport ist die Vorbereitung wichtig, eben das Anfüttern, welches mit hocheffektiven Pilzboilies gelang. Wobei Pilzboilies kein Lockmittel im Tischtennis sind sondern das harte über Jahre durchgezogene Training an grün kolorierter Pressspanplatte und Plastikball.
In den Doppeln erdrillten Hahnfeld/Behr und Malthaner/Knobloch jeweils einen Punkt. In den Einzeln waren Malthaner und Knobloch je 1 Mal, Hahnfeld und Behr je 2 Mal erfolgreich.
Den letzten und entscheidenden Akzent setzten Hahnfeld/Behr im Schlussdoppel mit ihrem Speziallockstoff Topsikret.

(ein Blick in die Tabelle der Bezirksoberliga Süd schafft Klarheit)

TTC Erwachsene I – TSV Speyer 1:9

Nur Hahnfeld war im Stande den Tabellenführern der Bezirksoberliga Süd einen Punkt abzuringen. Die anderen herxheimer Plastikballfürsten rangen zwar ebenfalls um jeden Punkt, blieben jedoch häufig bis in den 5. Satz erfolglos. Positiv zu vermerken ist, dass der Tabellenführer zum Auftakt der Rückrunde nach Herxheim kam, quasi ein Akt der Aufwärmung in den kommenden kalten Zeiten der Liga. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Stahl, welcher nachweislich keine stählerne Kniescheibe besitzt, wird es schwer den Klassenerhalt zu bewerkstelligen. Weiter geht es am 24.01.26 in Albersweiler.

TTC Erwachsene I – TTV Otterstadt I 9:6

Nur wahre Fürsten fröhnen den Handschlagsportarten
Die behäbigen Fischräuber aus der Stadt der Otter konnten zum Glück der Klingbachkaiser nicht in Bestbesetzung auftrumpfen. Es fehlten gleich 3 Stammspieler, was die Herxheimer zu ihrem Vorteil nutzen konnten. Bei den Herxheimern musste verletzungsbedingt die Nummer 1 Kevin Hohlfeld kurzfristig absagen. Fußball trägt hierfür die alleinige Schuld, welch hinterlistiger Sport. Dennoch wurde es eine nervenaufreibende Partie für die Zuschauer. In den Doubletten konnten die Herxheimer wieder einmal stark aufspielen. Hahnfeld/Behr sowie Malthaner/Knobloch holten souverän 2 Punkte in den Auftaktdoppeln. Behr/Hahnfeld versprühten ihre Magie sogar mit doppeltem Noppenglück. Dann bissen die Otterstadter mit zwei 5-Satz Krimis zurück. Beide Spiele gingen den Herxheimern mit 10:12 im 5. Satz durch die Lappen. Wie ein Lachs kurz vor der Eiablage am Yukon fühlte sich das an. Behr, Malthaner, Knobloch und Promnitz konterten mit einer 4-Punkte Serie. Stahl musste tragischerweise auch sein 2. Einzel im 5. Satz mit 10:12 verloren geben. Ein doppelter Tiefschlag, von dem sich kaum jemand wieder erholt. Doch weit gefehlt, denn der frisch gebackene Torf-, Humus- und Rododendronstechermeister Leon Stahl lässt den Kopf nicht hängen. Für die kommenden Wochen hat er sich vorgenommen, das lädierte Knie wieder auszukurieren und den Spaten erst einmal in der Ecke stehen zu lassen. Im folgenden Einzel ließ Behr erneut wenig Raum für Diskussionen, sodass sich sein Gegner kaum entfalten konnte. Diese Technik hat er sich bei den Schmetterlingen abgeschaut, der Falter wurde einfach im Kokon gelassen. Ein Unentschieden war nun sicher, doch man wollte mehr. Der gesundheitlich angeschlagene Max Knobloch, konnte seine Nerven und den Körper bis zum Erfolg im 5. Satz zusammenhalten und wurde durch 2 gewonnene Einzel und ein gewonnenes Doppel zum Man of the Match. Mit diesem wichtigen Sieg konnten die Herren einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen.

TSG Haßloch I – TTC Erwachsene I 9:2

Tabellenplätze sagen so viel wie…
In der Bezirksoberliga Süd haben Tabellenplätze kaum Aussagekraft. Es bleibt unvorhersehbar, wie stark ein Gegner antritt, wodurch man sich allzu leicht verschätzt. Selbst Zukunftsvisionär und Futuristikamateurforscher Behr tappte in die Falle, die ihm das Schicksal bereithielt. Nach Offenbach (letzter Tabellenplatz) wurde man nun von Haßloch (vorletzter Tabellenplatz) relativ klar wieder nach Hause geschickt. Der positive Effekt: Es wird nicht langweilig.
Das Spiel gegen Haßloch war hart umkämpft, etliche 5-Satz-Duelle verliefen leider nicht nach Plan. Die Punkte lieferten das Doppel Hahnfeld/Behr und Halbdistanzgigant Rolf Malthaner.
Die Herxheimer befinden sich somit erneut im Abstiegskampf auf dem drittletzten Platz. Im letzten Duell der Rückrunde lauern die behäbigen Fischräuber aus Otterstadt, die aktuell auf dem dritten Tabellenplatz residieren. Werden sie in Bieberschwanzformation oder in Abtauchformation antreten? Es bleibt ungewiss. Finden Sie es doch selbst heraus, am Samstag, den 22.11.2025. Es scheint noch wenige Stehtickets an der Abendkasse zu geben.

TTC Erwachsene I – TTC Klingenmünster I 1:9

Am letzten Wochenende lief leider nicht viel mehr als die Nase. Die Herxheimer mussten sich gegen den Tabellenzweiten klar geschlagen geben. Lediglich Noppengigant Behr konnte die Schmach noch abwenden und holte in einem 5-Satzkrimi einen Zähler für die Herxheimer. Die Luft in der Bezirksoberliga Süd wird nun wieder dünner, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze schmilzt stetig dahin. Derzeit residieren die Herxheimer auf Tabellenplatz 7. Am Wochenende geht es zu den derzeit an 9 positionierten Herren nach Haßloch.

TTC Erwachsene I – TSV Lambrecht I 6:9

Gegen Lambrecht in Bestbesetzung konnten sich die Herxheimer zwar lange behaupten, hatten gegen Ende der Partie jedoch das Nachsehen. Nach den Auftaktdoppeln lagen die vom Doppelerfolg sonst so verwöhnten Ausnahmeathleten aus Herxheim mit 1:2 Zählern zurück. Auch Hohlfeld und Hahnfeld konnten nicht mit gewohnter Offensivdominanz punkten und wurden beide dominiert. Stahl, Behr und Promnitz mussten handeln, denn zu viel gegnerische Dominanz schwächt den Teamspirit. Stahl erkämpfte wieder einmal einen Punkt. Behr nutzte sein Material bis auf die letzte Noppe geschickt und gewann ebenfalls. Promnitz löffelte und blockte was die Kelle hergab, auch er punktete und glich zum 4:4 aus. Bis zum 5:5 blieb man auf Augenhöhe, Knobloch verlor sein Einzel knapp, Hohlfeld punktete souverän. Gegen Ende konnte lediglich Behr das Zepter der Dominanz noch oben halten, die restlichen Einzel gingen verloren.
Es punkteten das Doppel Hahnfeld/Behr. Im Einzel waren Hohlfeld, Stahl und Promnitz je ein und Behr gleich zwei Mal erfolgreich.

TTC Herren I – TTC Burrweiler II 9:7

Ein Potpourri der Emotionen und großen Erkenntnisse
Unfassbar dramatische Szenen spielten sich beim letzten Heimspiel gegen das favorisierte Team aus Burrweiler ab. Das Spiel startete ungewöhnlich: Zum Auftakt konnte lediglich das Doppel Hahnfeld/Behr glänzen und einen Punkt erspielen. Durch vier teilweise knappe Einzelerfolge konnten sich die Herxheimer klar in Führung setzen. Burrweiler reagierte mit zwei Siegen, Herxheim legte mit zwei klaren 3:0-Einzelerfolgen nach. Die Führung stieg auf ein komfortables 7:4-Polster an.

Doch wie lautet schon das alte Polsterer-Sprichwort: „Wer zu früh polstert, der wird selbst gepolstert.“ Der Sieg schien jedoch nur kurz in Reichweite. Burrweiler gab nicht auf und glich auf 7:7 aus. Nicht so schlimm, könnte man denken, doch weit gefehlt. Im letzten Einzel lag Louis Promnitz mit 0:2 Sätzen zurück. Er hatte kaum ein Rezept gegen einen starken Angriffsspieler. Er half sich mit Abwehrschlägen aus der Halbdistanz und war seinem Gegner klar unterlegen.

An der zweiten Platte ging das Doppel Malthaner/Hohlfeld an den Start – genau das Doppel, das eine lausige Performance zum Spielstart hingelegt hatte. Mannschaftsgehirn Behr war zu diesem Zeitpunkt klar, dass ein Sieg nicht mehr möglich war. Intellektuelle Dominanz hin oder her, er konnte nichts mehr tun. Groß war die Pein, war ein Sieg doch kurzzeitig in greifbarer Nähe gewesen. Doch dann kam alles anders als erwartet.

Louis Promnitz gelang es, viel sicherer aus der Abwehr zu agieren. Er spielte fast jeden Ball des Gegners aus der Distanz zurück und drehte die Partie mit herausragendem Kampfgeist. Somit war mit einem Zwischenstand von 8:7 ein Unentschieden sicher. Malthaner/Hohlfeld föhnten das gegnerische Doppel konsequent von der Platte. Unfassbar, war der Käse doch bereits gegessen.

Erkenntnis #1:
Kevin Hohlfeld vermag es durch Präsenz zu beeindrucken. Lässig und kalkuliert geht er an die Platte. Abgezockt und souverän frisiert er direkt am Tisch. Mit Aura +100 und lockigem Stirnband im Frisurenformat bereichert er die Mannschaft und setzt wichtige Punkteimpulse. Schön, dass er wieder zurück in Herxheim ist.

Erkenntnis #2:
Louis Promnitz kann beißen wie ein überzüchteter Labrador. Mit unendlicher Geduld konnte er für sein eigenes Spiel erkennen, dass er jetzt ein Abwehrspieler ist. Er muss sich nicht mehr hinter glatten Belägen verstecken.

Erkenntnis #3:
Thomas Hahnfeld ist ein wahrer Punkteprotz. Er trotzt derzeit allen Gegnern und ist ein Punktegarant.

Erkenntnis #4:
Der Zusammenhalt und die Zusammensetzung der Mannschaft passt.

Es punkteten die Doppel Hahnfeld/Behr und Malthaner/Hohlfeld. In den Einzeln punkteten Hahnfeld und Hohlfeld jeweils 2 Mal. Stahl, Behr und Promnitz konnten jeweils einen Punkt beisteuern.